Übersichtsarbeit
Dirk Brandl, Michael J. Weidmann, Mirko Velickovic
PRP – Die nächste Generation?
PRP – the next generation
Keywords | Summary | Correspondence | Literature
Keywords
Schlüsselworte
Autologe Wachstumsfaktoren, Plättchenarmes Plasma, Plättchenreiches Plasma, PPP, PRP
Summary
Platelet-rich plasma (PRP) has been a well-established part of aesthetic and regenerative medicine for over 15 years. The procedure is considered exceptionally safe, as it is virtually free from significant complications and provides a high local concentration of autologous growth factors [1]. Nevertheless, the question arises as to whether the development of PRP has now reached its conclusion – or whether we are, in fact, at the dawn of a new technological and clinical era. Current technical innovations and recent findings on the targeted optimisation of blood quality suggest that the full potential of PRP therapy is by no means exhausted.
Zusammenfassung
Plättchenreiches Plasma (PRP) ist seit über 15 Jahren ein fester, etablierter Bestandteil der ästhetischen sowie regenerativen Medizin. Das Verfahren gilt als außerordentlich sicher, da es nahezu frei von relevanten Komplikationen ist und lokal eine hohe Konzentration autologer Wachstumsfaktoren bereitstellt [1]. Dennoch stellt sich die Frage, ob die Entwicklung von PRP damit ihren Abschluss gefunden hat – oder ob wir uns vielmehr am Beginn einer neuen technologischen und klinischen Generation befinden. Aktuelle technische Innovationen sowie neuere Erkenntnisse zur gezielten Optimierung der Blutqualität legen nahe, dass das volle Potenzial der PRP-Therapie bislang keineswegs ausgeschöpft ist.
Technische Weiterentwicklungen und autologe Nachfolgeprodukte
In den vergangenen Jahren hat sich der Markt für PRP-Aufbereitungssysteme dynamisch entwickelt, wodurch sich mehrere neue Kits erfolgreich etablieren konnten. Mittlerweile wird nicht mehr nur differenziert zwischen plättchenreichem Plasma und den darunterliegenden Erythrozyten unterschieden; es besteht eine klare Dreiteilung in:
- PPP (Platelet Poor Plasma):frei von Leukozyten,
- PRP (Platelet Rich Plasma):das klassische plättchenreiche Plasma,
- Buffy Coat:die leukozytenreiche Zwischenschicht.
Alle drei Fraktionen besitzen eine spezifische therapeutische Indikation und können gezielt miteinander kombiniert werden, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, in einer ersten Sitzung durch die Mitnahme des Buffy Coats eine gewollte lokale Entzündungsreaktion hervorzurufen und in den darauffolgenden Sitzungen reines PRP einzusetzen. Im ästhetischen Bereich wird die Applikation von Leukozyten weitestgehend vermieden, sodass hier die ausschließliche Nutzung von PRP indiziert ist.
Eine bemerkenswerte Neuerung stellt das kompakte NextPRP-Kit dar. Das System ermöglicht es, bereits aus einer vergleichsweise geringen Blutmenge (10 ml) eine hohe Ausbeute an PRP sowie Platelet-Poor Plasma (PPP) zu gewinnen. Neben seiner unkomplizierten Handhabung und einer hohen Wirtschaftlichkeit erfüllt das Kit strikt die Anforderungen an ein geschlossenes System.

Als Erweiterung zu den klassischen PRP-Röhrchen, die in der Regel mit 15–20 ml Blut zentrifugiert werden, existieren mittlerweile größere Kits zur Steigerung der Gesamtausbeute an PRP und weiteren Biokomponenten. Die Herstellung im klinischen Alltag stellt hierbei jedoch eine Herausforderung dar. Laut Herstellerangaben enthalten diese großvolumigen 90-ml-Kits neben einer bis zu 11- bis 12-fach höheren Thrombozytenmenge auch körpereigene Exosomen (Platelet-Derived Exosomes). Zudem weist die endgültige Lösung eine höhere Konzentration an Wachstumsfaktoren und Signalproteinen auf – unter anderem PDGF, TGF-β sowie VEGF und FGF. Als wesentlicher Vorteil der Großkits gilt, dass durch eine zweistufige Zentrifugation unerwünschte Komponenten wie Erythrozyten und weiße Blutkörperchen um bis zu 98,9 % reduziert werden. Allerdings verbleiben Zusatzstoffe des verwendeten Antikoagulanz im Gemisch.
Durch die 90 ml Blutmnge erhöht sich jedoch nicht die Gesamtmenge, die injiziert werden kann, sondern die Konzentration der Stoffe, die enthalten sind.
Gleichzeitig treiben etablierte Hersteller wie Arthrex oder Reoneer die Innovationen weiter voran. So erlaubt beispielsweise ein neues 90-ml-Kit die Gewinnung signifikant konzentrierterer PRP-Mengen, die wiederum als Basis für die Herstellung weiterer spezialisierter autologer Produkte dienen.
Ein weiterer Ansatz aus der Orthopädie ist die Nutzung der stromalen vaskulären Fraktion (SVF). Sie wird gewonnen, indem in einem ambulanten Verfahren eine geringe Menge Tumeszenzlösung in das abdominale Fettgewebe injiziert wird. Dieses wird anschließend mittels Liposuktion entnommen und durch Zentrifugation aufgetrennt. Zunächst entsteht Mikrofett, welches in der ästhetischen Medizin verwendet wird. Durch jeden weiteren Aufbereitungsschritt wird das Fettgewebe weiter zerkleinert, wodurch Fraktionen für spezifische ästhetische Indikationen im Falten- und Gesichtsbereich entstehen. Durch eine finale Filtration wird schließlich die stromale vaskuläre Fraktion isoliert, die mesenchymale Stammzellen enthält. Diese können gezielt in arthrotisch veränderten Gelenken appliziert werden. PRP dient in diesem Kontext vorrangig als Trägermedium zur Erleichterung der Injektion, besitzt darüber hinaus jedoch keine primäre Hauptfunktion.

In Deutschland unterliegt die Verwendung von autologem Stammzellmaterial strengen regulatorischen Vorgaben. Rechtlich ist primär die Transplantation von autologem Gewebe zulässig. Dies ist beispielsweise im Kniegelenk der Fall, wo die SVF inklusive der enthaltenen mesenchymalen Stammzellen in den Hoffa’schen Fettkörper injiziert werden kann. Andere Indikationen stellen häufig Grenzfälle dar, da die entsprechenden Zielgelenke keinen vergleichbaren Fettkörper aufweisen. Inwieweit bereits eine einzelne Fettlamelle ausreicht, um rechtlich von einer autologen Gewebetransplantation auszugehen, ist Gegenstand aktueller Fachdiskussionen.
Prinzipiell kann die SVF-Therapie jedoch bei Knorpelschäden in jedem Gelenk zu einer Befundverbesserung beitragen [2,3]. Weitere Anwendungsgebiete umfassen die Beschleunigung der Wundheilung bei chronischen Wunden sowie den Einsatz in der Ästhetik. Hierzu existieren vielversprechende Ansätze, SVF mit speziellen topischen Biocremes für die tägliche Anwendung zu kombinieren.
Während die Kombination aus Fettgewebe und PRP (als Hilfsstoff) im Rahmen von SVF-Verfahren in der Orthopädie bereits überzeugende Ergebnisse bei der Regeneration komplexer Gelenkstrukturen zeigt [2,3], befinden sich autologe Exosomen derzeit in einer intensiven präklinischen und klinischen Forschungsphase. Die ersten erhobenen Daten deuten zwar auf ein hohes regeneratives Potenzial hin, eine abschließende evidenzbasierte Bewertung steht jedoch noch aus [4].

Gezielte Optimierung der Blutqualität
Die biologische Qualität von PRP ist keineswegs statisch. Sowohl die absolute Anzahl als auch die Funktionsfähigkeit der enthaltenen Thrombozyten und Wachstumsfaktoren werden von einer Vielzahl individueller und externer Faktoren beeinflusst:
- Temperatur und Jahreszeit
- Tageszeitliche Schwankungen (zirkadiane Rhythmik)
- Ernährungsgewohnheiten und Mikronährstoff-Supplementation
- Bestehende Begleiterkrankungen mit entsprechender Medikation
- Demografische Faktoren wie Alter und Geschlecht
Mikronährstoffe und Supplementation
Erste klinische Beobachtungen weisen darauf hin, dass die gezielte Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel die Konzentration freigesetzter Wachstumsfaktoren im PRP positiv beeinflussen kann. Diese Ergebnisse decken sich mit der aktuellen Studienlage, die eine deutliche Verbesserung der Thrombozytenfunktion durch eine optimierte Mikronährstoffversorgung beschreibt [5a,5b].
Ernährungsphysiologische Einflüsse
Dass die Ernährungsweise direkte Auswirkungen auf die Thrombozytenbiologie hat, ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Insbesondere die regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E sowie einer polyphenolreichen Kost kann die funktionellen Eigenschaften der Blutplättchen wahrnehmbar modulieren [6].
Chronobiologische Faktoren (Tageszeit)
In eigenen Untersuchungen zur zirkadianen Rhythmik zeigte sich, dass die Tageszeit nur einen untergeordneten Einfluss auf die absolute Thrombozytenzahl hat. In den Abendstunden zeigten sich die Messwerte zwar geringfügig stabiler und lagen marginal höher als bei morgendlichen Entnahmen (ca. 63 % vs. 65 %). Aufgrund des kleinen Stichprobenumfangs () sind diese Daten jedoch vorerst als erste orientierende Hinweise zu interpretieren, die weiterer Validierung bedürfen [7 und eigene Untersuchungen].
Temperatur und saisonale Einflüsse
Der direkte Einfluss klimatischer und saisonaler Faktoren auf die PRP-Ausbeute ist bislang nur unzureichend erforscht. Einzelne Untersuchungen zur Hämatologie weisen jedoch darauf hin, dass systemische Blutparameter im Jahresverlauf leichten Schwankungen unterliegen können [8].
Störfaktoren und Medikamente mit negativem Einfluss
Neben fördernden Faktoren existieren auch Parameter, welche die Qualität des PRPs signifikant verschlechtern. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) blockieren das Enzym Cyclooxygenase-1 (COX-1) und führen zu einer nachhaltigen Hemmung der Thrombozytenaggregation – ein Effekt, der in der Literatur umfassend belegt ist [9]. Auch die Einnahme von Kortikosteroiden kann die Thrombozytenfunktion über mehrere Wochen hinweg beeinträchtigen [10]. Darüber hinaus zeigen frei verkäufliche, blutverdünnend wirkende Supplemente wie hochdosierte Omega-3-Fettsäuren, Ginkgo-Extrakte oder Curcumin antithrombotische Eigenschaften, die bei der Behandlungsplanung berücksichtigt werden müssen [11].
Erweiterung des Indikationsspektrums
PRP besteht aus einer komplexen Mischung aus Thrombozyten, Zytokinen und Wachstumsfaktoren, die in biologischer Synergie die Prozesse der Gewebeheilung und -regeneration steuern [12]. Eine Reduktion der Betrachtung allein auf die Wachstumsfaktoren greift zu kurz und schränkt das tatsächliche Anwendungsspektrum unnötig ein.
Zahnmedizin und Oralchirurgie
In der zahnärztlichen Chirurgie und oralen Regeneration kommt vermehrt plättchenreiches Fibrin (PRF) zum Einsatz. PRF zeigt in der Reparatur von Knochen- und Weichgewebe oft deutliche Vorteile gegenüber klassischem PRP, da das dreidimensionale Fibrinnetzwerk eine stabilere Matrix bildet. Diese Eigenschaft erweist sich auch bei ausgewählten orthopädischen Indikationen als vorteilhaft, da das Fibringerüst eine bessere Adhäsion im Zielgewebe gewährleistet [13].
Neurologie
Eine direkte Infiltration peripherer Nerven kann zu einer Verbesserung der Motorik und Sensibilität führen.
Gefäßchirurgie
Das lokale Auftragen von PRP kann positive Effekte auf die Abheilung chronischer Wunden zeigen.
Orthopädie und Sportmedizin
Die ausgeprägtesten therapeutischen Fortschritte lassen sich derzeit in der Orthopädie verzeichnen:
- SVF-Therapie:Die Kombination aus autologem Fettgewebe und PRP (PRP dient hierbei primär als Trägerlösung zur Injektion der hochviskosen SVF; wenngleich PRP selbst additive regenerative Effekte bei Arthrose aufweist, sind diese im Vergleich zur Wirkung der SVF untergeordnet).
- Arthrose:PRP hat sich bei der Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen als klinisch wirksam erwiesen [2,3].
- Knorpelrekonstruktion:In der Orthopädie hat sich PRP als fester Bestandteil zur Knorpeltherapie etabliert. Das sogenannte Minced Cartilage-Verfahren erlaubt die Adressierung von Knochendefekten bis zu einem Durchmesser von 6 cm. Hierbei wird Knorpelgewebe entweder aus einem nicht mechanisch belasteten Areal des Gelenks oder dem Defektrand gewonnen, zerkleinert und mit PRP zu einer pastösen Masse vermengt. Diese wird anschließend unter Zuhilfenahme von Fibrin in den Defekt eingebracht. Die resultierende Defektauffüllung bildet die Grundlage für die Bildung von neuem Knorpelgewebe [14].
Differenzierung: Leukozytenarmes vs. leukozytenreiches PRP
Metaanalysen verdeutlichen, dass die Zusammensetzung des PRPs entscheidend für den Gewebeeffekt ist. Leukozytenreiches PRP (LR-PRP) wirkt stärker entzündungsfördernd und eignet sich daher vorrangig für die Behandlung akuter Verletzungen, um die primäre Heilungsphase einzuleiten. Leukozytenarmes PRP (LP-PRP) hingegen entfaltet vorwiegend anabole sowie kollagenfördernde Effekte und ist somit die bevorzugte Wahl bei chronisch-degenerativen Beschwerden [15].
Anwendung des Buffy Coat
Die Verwendung der zellreichen Buffy-Coat-Fraktion ist primär bei stagnierenden Heilungsprozessen indiziert, wie sie etwa bei chronischen Tendinopathien auftreten [16]. Bei intraartikulären Anwendungen (z. B. Arthrose) sowie im Rahmen ästhetischer Behandlungen sollte die Buffy-Coat-Fraktion aufgrund ihres proinflammatorischen Potenzials hingegen vermieden werden.
Platelet-Poor Plasma (PPP)
Obwohl Platelet-Poor Plasma kaum Thrombozyten enthält, zeichnet es sich durch eine hohe Konzentration an Fibrinogen aus. Neuere Studien belegen, dass PPP insbesondere bei frischen Muskelverletzungen eingesetzt werden kann: Es führt im Vergleich zu PRP zu einer elastischeren Geweberegeneration und reduziert das Risiko narbiger Fehlheilungen signifikant [17].
Gynäkologie
In der Gynäkologie gewinnt die Anwendung von PRP zunehmend an Bedeutung. Erfolgreiche Einsatzgebiete umfassen:
- Die Behandlung eines dünnen, schwer aufbaubaren Endometriums,
- Therapieansätze bei ovarieller Dysfunktion,
- Die Behandlung der vaginalen Atrophie.
Kinderwunschzentren
Die Applikation von PRP führt zu einem gezielten Aufbau des Endometriums und somit zu einer erhöhten Schwangerschaftswahrscheinlichkeit. Klinische Studien berichten hierbei über eine messbare Zunahme der Endometriumdicke sowie über verbesserte Schwangerschaftsraten [18,19].
Sexualmedizin
In den letzten Jahren haben sich Behandlungen wie der O- sowie der P-Shot etabliert. Beim Mann erfolgt die Injektion in den Schwellkörper zur Steigerung der Erektionsfähigkeit. Bei der Frau wird der O-Shot zur Reduktion von Blasenentzündungen, bei Scheidentrockenheit und rezidivierenden Infekten sowie zur Steigerung der Libido eingesetzt.
Ästhetik
In der ästhetischen Medizin kann PRP in einen biologischen Filler umgewandelt und im Gesichtsbereich appliziert werden. Der Volumeneffekt ist zeitlich begrenzt, führt jedoch zu einer anhaltenden Durchfeuchtung der Haut sowie zur Stimulation der Kollagensynthese.
Wundheilung
Im Bereich des Wundmanagements beschleunigt PRP die Heilungsprozesse signifikant. Wenn das Plasma zu einem PRP-Clot (Thrombozyten-Koagulum) konzentriert und aktiviert wird, lässt sich der therapeutische Effekt durch eine verlangsamte, kontinuierliche Freisetzung der enthaltenen Wachstumsfaktoren über einen längeren Zeitraum hinweg verstärken [20].
Zusammenfassung
Um im klinischen Alltag optimale Ergebnisse mit PRP zu erzielen, reicht die Anwendung eines universellen Standardprotokolls nicht aus. Vielmehr sollten alle beeinflussbaren Variablen der Blutzusammensetzung individuell evaluiert und gezielt optimiert werden. Dies umfasst:
- Die Auswahl des für die spezifische Indikation optimal geeigneten Kit-Systems,
- Eine gründliche Anamnese und Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustands,
- Das rechtzeitige Absetzen PRP-hemmender Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel,
- Eine gegebenenfalls gezielte Vorbereitung durch Mikronährstoff-Supplementation,
- Die präzise Auswahl der passenden Plasmafraktion (LR-PRP, LP-PRP, PRF, PPP oder Buffy Coat).
Die jüngsten technologischen Weiterentwicklungen sowie das differenzierte Verständnis der einzelnen PRP-Komponenten eröffnen der regenerativen Medizin völlig neue Behandlungswege. PRP steht somit keineswegs am Ende seiner Entwicklung, sondern befindet sich an der Schwelle zu einer neuen, hochspezifischen Generation der autologen Zelltherapie.
Korrespondenz-Adresse
Dr. med. Mirko Velickovic
Dannenbütteler Weg 1
DE-38518 Gifhorn
mirko.velickovic@gmx.de
Conflict of Interests
Dr. Mirko Velickovic ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit fokussierter Spezialisierung auf PRP und dessen Weiterentwicklungen. Er betreibt eine eigene Praxis in Gifhorn. Korrespondierender Autor: mirko.velickovic(at)gmx.de Dr. Michael Weidmann ist Facharzt für Dermatologie Hautzentrum am Forsterpark Augsburg, Mitglied der Dermanovis Gruppe Dirk Brandl ist Sprecher des NETZWERK Globalhealth und als Journalist tätig. Mit der Publikation werden keine finanziellen Interessen verbunden.
Literatur
1. Marx RE. Platelet-rich plasma: evidence to support its use. J Oral Maxillofac Surg. 2004;62(4):489–496. DOI: 10.1016/j.joms.2003.12.003.
2. Pak J. Regeneration of human bones in hip osteonecrosis with adipose-derived stem cells and PRP. J Stem Cells. 2012;7(2):1–7.
3. Freitag J et al. Adipose-derived MSCs and PRP in knee osteoarthritis: randomized trial. Stem Cells Transl Med. 2019;8(4):441–449. DOI: 10.1002/sctm.18-0053.
4. Bari E et al. Autologous exosomes: a new frontier in regenerative medicine. Stem Cell Rev Rep. 2020;16:118–130. DOI: 10.1007/s12015-019-09934-6.
5. a) Gammal RS et al. Micronutrients and platelet function. Nutrients. 2021;13(6):1951. DOI: 10.3390/nu13061951.
5. b) Velickovic M. PRP-Qualitätsverbesserung durch Supplementierung. KosMed. 2026;2:150–152.
6. Li K et al. Diet and platelet biology. Platelets. 2020;31(3):300–305. DOI: 10.1080/09537104.2019.1640873.
7. Haus E. Circadian variations of blood parameters. Chronobiol Int. 2007;24(1):55–91. DOI: 10.1080/07420520701283397.
8. Klink M et al. Seasonal variations in hematologic parameters. Clin Lab Haematol. 2005;27(3):135–140. DOI: 10.1111/j.1365-2257.2005.00690.x.
9. Patrono C et al. Mechanisms of action of NSAIDs on platelets. J Clin Invest. 2001;108(1):7–12. DOI: 10.1172/JCI13538.
10. Roubinian N et al. Corticosteroids and platelet function. Transfusion. 2017;57(4):729–737. DOI: 10.1111/trf.13993.
11. Li Z et al. Natural supplements with antiplatelet effects. Front Pharmacol. 2022;13:832178. DOI: 10.3389/fphar.2022.832178.
12. Foster TE et al. PRP: scientific basis and clinical applications. Am J Sports Med. 2009;37(11):2259–2272. DOI: 10.1177/0363546509349921.
13. Choukroun J et al. PRF in oral surgery. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod. 2006;101(3):e56–e60. DOI: 10.1016/j.tripleo.2005.07.007.
14. Gobbi A et al. PRP-assisted cartilage repair. Arthroscopy. 2011;27(5):e1–e2. DOI: 10.1016/j.arthro.2011.01.018.
15. Riboh JC et al. Leukocyte-rich vs. leukocyte-poor PRP: systematic review. Am J Sports Med. 2016;44(6):1462–1471. DOI: 10.1177/0363546515585133.
16. Mishra A et al. PRP in tendinopathy. J Orthop Surg Res. 2014;9:47. DOI: 10.1186/s13018-014-0047-1.
17. Hamilton B et al. PPP vs PRP in muscle injuries. Br J Sports Med. 2015;49(15):1007–1013. DOI: 10.1136/bjsports-2014-094389.
18. Chang Y et al. PRP for thin endometrium. J Assist Reprod Genet. 2015;32(5):693–701. DOI: 10.1007/s10815-015-0454-6.
19. Sfakianoudis K et al. PRP in ovarian rejuvenation. J Assist Reprod Genet. 2019;36(10):1905–1923. DOI: 10.1007/s10815-019-01564-y.
20. Carter MJ et al. PRP in wound healing: systematic review. Plast Reconstr Surg. 2011;127(Suppl 1):28S–38S. DOI: 10.1097/PRS.0b013e3181fbe2bf.
