Übersichtsarbeit

, ,
Von Hautqualität bis Kopfhautbehandlungen – die schmerzarme Art der intradermalen Produktapplikation

From skin care to scalp treatments – the virtually pain-free method of intradermal product application

Keywords | Summary | Correspondence | Literature


Keywords

, , ,

Schlüsselworte

, , ,

Summary

Intradermal injections are becoming increasingly important in dermatology. In aesthetic dermatology in particular, they are used to improve skin quality, to treat hair loss and to provide local anesthesia. In addition to traditional methods such as microneedling or hypodermic needles, MicronJet Injectors (formerly marketed as Nanosoft) offer a precise and virtually painless alternative. This manuscript summarizes the clinical evidence on intradermal applications and describes our practical experience with exosome therapy for hair loss and botulinum toxin microinjections to improve skin quality.

Zusammenfassung

Intradermale Injektionen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Dermatologie. Insbesondere in der ästhetischen Dermatologie werden sie zur Verbesserung der Hautqualität sowie bei Haarausfall und für Lokalanästhesien eingesetzt. Neben traditionellen Methoden, wie Microneedling oder klassischen Injektionsnadeln stellt der Einsatz von MicronJet-Injektoren (ehemaliger Handelsname: Nanosoft) eine präzise und schmerzarme Alternative dar. Diese Arbeit fasst die klinische Evidenz zu intradermalen Applikationen zusammen und beschreibt unsere praktischen Erfahrungen mit der Exosomen-Therapie bei Haarausfall sowie mit Botulinumtoxin-Mikroinjektionen zur Verbesserung der Hautqualität.


Warum intradermal? Die Anwendungsgebiete im Überblick
Intradermale Injektionen stellen ein wachsendes Anwendungsfeld innerhalb der Dermatologie dar und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Intradermal applizierte Impfstoffe können eine stärkere Immunantwort hervorrufen und erfordern zugleich eine deutlich geringere Impfstoffmenge [1, 2].

 

 

Im Vergleich zu subkutanen Applikationen zeigen intradermale Insulininjektionen bei Typ-2-Diabetes eine verbesserte Pharmakokinetik sowie einen schnelleren Wirkeintritt [3] [3]. Darüber hinaus werden intradermale Injektionen im Rahmen lokaler Anästhesien, beispielsweise zur Vorbereitung medizinischer Maßnahmen wie das Anlegen eines peripheren Venenkatheters oder Laserbehandlungen, eingesetzt [4].

 

In der ästhetischen Dermatologie werden intradermale Injektionen insbesondere zur Verbesserung der Hautqualität sowie bei beginnendem Haarverlust der Kopfhaut verwendet. Hierbei kommen unterschiedliche Präparate je nach Indikation und Behandlungsareal zum Einsatz. Zur Behandlung feiner Fältchen und zur Verbesserung des Hautbildes können körpereigene Stimulanzien eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen der Platelet-Rich-Plasma-Therapie (PRP) sowohl im Gesichtsbereich als auch auf der Kopfhaut bei Haarausfall. Bei Fältchen im Gesichts- und Dekolletébereich werden auch volumengebende Substanzen mit zusätzlichem hydratisierendem Effekt verwendet, darunter niedrigvisköse Hyaluronsäure oder Polynukleotide (PolyDesoxyRiboNukleotide, kurz: PRDN). Darüber hinaus können bioaktive Substanzen, wie pflanzliche Exosome, intradermal zur Verbesserung der Hauthydration appliziert werden; bei Haarausfall finden Exosome Anwendung auf der Kopfhaut.

 

Eine besondere Rolle in Bezug auf die Hautqualität spielt Botulinumtoxin. Dieses unterbricht die Signalübertragung zwischen Neuronen und Skelettmuskulatur, was zu einer temporären – in der Regel mehrere Monate andauernden – Inaktivierung und Entspannung der Muskulatur führt, was wiederum eine Reduktion von Falten zur Folge hat. Der gleiche Wirkmechanismus bewirkt auch eine verminderte Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen der Haut. Intradermal appliziert kann Botulinumtoxin daher nicht nur feine Fältchen mindern, sondern auch allgemein Hautqualität verbessern, indem es die Schweiß- und Talgproduktion reduziert [5]. Diese Technik wird weithin als „Micro-“ bzw. „Baby-Botox“ bezeichnet.

 

Auch die Behandlung flacher hypertropher Narben mit Kortikosteroiden wie Triamcinolon ist hervorzuheben. Diese Substanzen können das Gewebewachstum hemmen und zu einer Rückbildung der Narbe beitragen. Dabei ist eine präzise intradermale Platzierung essenziell, da eine zu tiefe Injektion zu einer lokalen Atrophie des subkutanen Fettgewebes und zu einem Einsinken des umliegenden Gewebes führen kann.

 

Ein neuer Ansatz im Feld der intradermalen Injektionen in der Ästhetik
Grundsätzlich lassen sich zwei Formen der intradermalen Produktapplikation unterscheiden. Zum einen können mithilfe verschiedener technischer Verfahren Mikrokanäle definierter Größe in die Haut eingebracht werden in die anschließend ein Produkt topisch appliziert und eingearbeitet wird. Die Mikrokanäle können beispielsweise durch Microneedling-Handroller oder motorisierte Microneedling-Geräte mit schnell oszillierenden Nadeln erzeugt werden. Auch ablative fraktionale Laser können für die Generierung von Mikrokanälen eingesetzt werden und zeigen gute klinische Ergebnisse bei der intradermalen Produktapplikation [6]. Diese Verfahren erfordern jedoch in der Regel zwei getrennte Arbeitsschritte und gehen häufig mit einem erhöhten Produktverlust einher. Zudem sind sie oft mit höheren Anschaffungs- und Betriebskosten verbunden. Insbesondere bei Microneedling-Systemen kann zudem der Patientenkomfort bei der Behandlung größerer Areale durch ein mögliches Abstumpfen der Nadeln beeinträchtigt werden.

 

Die zweite Form der intradermalen Produktapplikation ist die direkte Injektion mittels spitzer Nadeln. Da die Haut im Gesichtsbereich im Durchschnitt lediglich etwa 1,1 mm dick ist, besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Produkt unbeabsichtigt subkutan appliziert wird [7, 8].

 

Eine innovative Technologie zur präzisen intradermalen Applikation, die diese Limitationen adressiert, ist der MicronJet™-intradermal Injektor (im Folgenden: MJ) der Firma NanoPass Technologies (ehemals NANOSOFT®). Klinische Studien zeigen, dass mit diesem System eine deutlich präzisere Platzierung des Produktes sowie eine signifikant geringere Schmerzempfindung an der Injektionsstelle erreicht werden können  [9, 10]. In einer Split-Face-Studie zur Injektion von Hyaluronsäure zur Verbesserung der Hautqualität zeigte sich, dass mit MJ-Injektoren vergleichbare oder bessere Ergebnisse als mit konventionellen Nadeln erzielt werden konnten. Parameter wie die Hautelastizität im periorbitalen Bereich sowie die Hautdicke im Halsbereich waren im Vergleich zur herkömmlichen Nadel signifikant verbessert. Gleichzeitig bewerteten die Patienten die Behandlung als deutlich weniger schmerzhaft [11].

 

In einer weiteren Studie zur Behandlung lateraler Kanthalfalten (Krähenfüße) zeigte sich eine vergleichbare Wirksamkeit zwischen MJ-intradermal Injektoren und konventionellen Nadeln, wobei die Patienten aufgrund geringerer Schmerzen die MJ-Injektoren bevorzugten [12].

 

Die reduzierte Schmerzempfindung ist insbesondere auf die definierte Nadellänge zurückzuführen. Mit Längen von 0,6 bzw. 0,8 mm erfolgt die Produktapplikation bei korrekter Anwendung zuverlässig intradermal. Eine vergleichende Kadaverstudie mit angefärbter Hyaluronsäure zeigte, dass die Verteilung des Produkts bei Verwendung von MJ-Injektoren auf die Dermis begrenzt bleibt, während bei konventionellen Nadeln eine subkutane Diffusion beobachtet wurde (Abb.1) [11]. Da in dieser Hautschicht keine größeren Blutgefäße verlaufen, ist zudem das Risiko von Hämatombildung im Vergleich zur herkömmlichen Nadel deutlich reduziert.

Abb. 1: Produktverteilung nach intradermaler Injektion von angefärbter Hyaluronsäure in Kadaverpräparat mit MJ-Injektor o,6 mm und mit einer herkömmlichen 32-Gauge-Nadel 4 mm. Nach der Injektion mit einem MJ-Injektor verbleibt das Produkt intradermal. Abbildung modifiziert nach Bocà et al. 2015 [11].

MJ-Injektor Nadeln bestehen aus Silikat und weisen Materialeigenschaften auf, die mit denen von Keramikmessern vergleichbar sind. Sie sind sehr hart und zeigen bei korrekter Anwendung keine Abnutzungserscheinungen, insbesondere kein Abstumpfen. In einer internen Untersuchung wurden MJ-Injektoren nach 50 Injektionen analysiert und zeigten keine Verschleißerscheinungen (Abb.2). Im Gegensatz dazu wird in einer Studie aus der Arbeitsgruppe von Sebastian Cotofana empfohlen feine Nadeln für Botulinumtoxin-Injektionen bereits nach 3–5 Einstichen zu wechseln [13].

Abb. 2: Mikroskopische Aufnahme eines MicronJet-Injektors mit 0,8mm Nadellänge A) unbenutzt und B) nach 50 Injektionen ohne sichtbare Verschleißerscheinungen an den Silikatnadeln. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von NanoPass.

Unsere Erfahrungen aus der klinischen Praxis
MJ-intradermal Injektoren unterscheiden sich in ihrer Anwendung von konventionellen Injektionsnadeln. Für eine präzise und verlustarme Applikation sollten daher einige kritische Punkte beachtet werden.

Nach der Hautdesinfektion sollte das Behandlungsareal vollständig trocken sein. Anschließend wird die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger der freien Hand gespannt. Der MJ-Injektor wird in einem Winkel von etwa 45–70° zur Hautoberfläche eingeführt. Dabei sollte der blaue Markierungsstreifen des Injektors stets von der Hautoberfläche weggerichtet sein, um die korrekte Positionierung der drei parallel angeordneten Nadeln sicherzustellen. Die Applikation erfolgt mit einer flachen, schaufelartigen Bewegung in die Haut. Das Produkt wird langsam injiziert, bis sich eine kleine intradermale Quaddel bildet. Anschließend wird der Injektor vorsichtig entfernt. Für eine exakte Dosierung kleiner Volumina, wie sie beispielsweise bei intradermalen Botulinumtoxin-Mikroinjektionen zur Verbesserung der Hautqualität erforderlich sind, haben sich in unserer Praxis 3-Dose™-Spritzen (Vlow Medical, Niederlande) in Kombination mit MJ-Injektoren als besonders geeignet erwiesen. Diese ermöglichen durch einstellbares akustisches und haptisches Feedback (Click) eine präzise Abgabe definierter Volumina (z. B. 0,01 ml) je Injektionspunkt.

 

Unsere praktischen Erfahrungen spiegeln die Ergebnisse klinischer Studien wider. Wir haben die MJ-Injektoren in zwei Hauptindikationsbereichen eingesetzt: zur Verbesserung der Hautqualität mittels Botulinumtoxin im periorbitalen Bereich (MicronJet 6mm) sowie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie mittels Exosomen (MicronJet 8mm). Die Applikation von Exosomen auf der Kopfhaut wurde von den Patienten im Vergleich zu konventionellen Injektionsnadeln oder Microneedling-Verfahren durchgehend als weniger schmerzhaft empfunden. Vergleichbare Rückmeldungen ergaben sich bei der Behandlung des lateralen periorbitalen Bereichs. Im Rahmen der standardisierten Nachsorge berichteten alle befragten Patienten über einen erhöhten Injektionskomfort.

 

Unabhängig vom behandelnden Areal oder verwendetem Produkt konnten selbst nach mehrfachen Anwendungen keine Unterschiede im Injektionsverhalten festgestellt werden. Das Einführverhalten der MJ-Injektoren in die Haut blieb die gesamte Behandlung über konsistent was auf eine hohe Materialbeständigkeit hinweist und zum Patientenkomfort beiträgt. Bei der Anwendung auf der Kopfhaut führten kleine Injektionsvolumina (0,01–0,02 ml) lediglich zu minimal sichtbaren Quaddeln, ohne dass injektionsbedingte Nebenwirkungen wie Blutungen oder Hämatome auftraten (Abb.3). Ähnliche Beobachtungen wurden auch im periorbitalen Bereich gemacht. Insbesondere im lateralen Unterlidbereich, der durch eine sehr feine und empfindliche Haut gekennzeichnet ist, traten weder Blutungen noch Hämatome auf. Diese Ergebnisse unterstreichen die gute Verträglichkeit und das günstige Sicherheitsprofil der MJ-intradermal Injektoren auch in sensiblen anatomischen Regionen.

Abb. 3: Beispiele für Quaddeln nach intradermaler Injektion. A: Kaum sichtbare Quaddeln auf der Kopfhaut. B: Quaddeln im periorbitalen Bereich. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von NanoPass.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass intradermale Injektionen ein vielseitiges und zunehmend relevantes Instrument in der modernen Dermatologie darstellen – sowohl in der klassischen Medizin als auch in der ästhetischen Anwendung. Sie ermöglichen durch die gezielte Platzierung von Wirkstoffen in der Dermis eine effektive, oftmals ressourcenschonende Therapie mit günstiger Pharmakokinetik und hoher klinischer Wirksamkeit. Gleichzeitig erfordert diese Technik ein hohes Maß an Präzision, um unerwünschte Effekte durch Fehllokalisation zu vermeiden. Innovative Applikationssysteme wie der MicronJet-intradermal Injektor adressieren diese Herausforderung, indem sie eine schmerzarme, zuverlässige und für den Patienten komfortablere intradermale Wirkstoffabgabe ermöglichen. Die vorliegenden klinischen Daten zeigen, dass MJ-intradermal Injektoren im Vergleich zu klassischen Verfahren für intradermale Produktapplikation, wie z.B. Injektionsnadeln, gleichwertig oder sogar besser abschneiden. Unsere praktischen Erfahrungen sprechen dafür, dass solche Technologien das Potenzial haben, intradermale Therapien weiter zu optimieren und ihren Stellenwert in unterschiedlichen Indikationsbereichen nachhaltig zu stärken.

 

Zu den Autorinnen

Dr. med. Maja Waibel
Dr. Maja Waibel ist Fachärztin für Dermatologie und Allergologie und gehört mit zu den renommiertesten Trainern in der deutschsprachigen Ästhetik-Community. ihre Ausbildung absolvierte sie an der Universitäts-Hautklinik der FU Berlin mit dem Fokus Dermatoonkologie und betrieb seit 1998 eine große Praxis für Dermatologie und Allergologie mit Laserzentrum in Berlin. Seit 2004 ist Dr. Waibel auch als Trainerin tätig und hat in Workshops und Einzeltrainings weit über 250 ästhetisch interessierte Ärztinnen und Ärzte weitergebildet. Als Referentin arbeitet sie unter anderem für namhafte Unternehmen wie Galderma und Merz. Im Jahre 2022, mit 25 Jahren Erfahrung und 30.000 ästhetischen Behandlungen, folgte Dr. Waibel schließlich mit der Eröffnung ihrer Privatpraxis mit Trainingszentrum ihren zwei großen Leidenschaften: der ästhetischen Dermatologie und der Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen.

Dr. med. Annett Kleinschmidt
Dr. med. Annett Kleinschmidt verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der plastisch-ästhetischen und chirurgischen Medizin. Ihr Medizinstudium absolvierte sie in Hannover sowie an internationalen Kliniken in Zürich, den USA, Südafrika und China. Die Facharztausbildung und Spezialisierung erfolgten in Berlin, São Paulo und am Helios Klinikum Emil von Behring, wo sie sieben Jahre als Oberärztin tätig war. 2016 gründete sie ihre eigene Praxis DOCURE mit ambulantem OP-Zentrum. Sie steht für chirurgische Präzision, moderne Methoden, individuelle Beratung sowie natürliche, sichere und nachhaltige Behandlungsergebnisse.

Dr. med. Marina Gorczyza
Mit über 15 Jahren Erfahrung in der dermatologischen Forschung und ästhetischen Medizin verbindet Dr. Marina Gorczyza wissenschaftliche Expertise mit einem besonderen Augenmerk auf natürliche Ergebnisse und hohen Patientenkomfort. Als Fachärztin für Dermatologie und Allergologie ist Dr. Gorczyza Mitinhaberin der Praxis Dermatologie Mahlow, in der sie gemeinsam mit ihrem Team moderne dermatologische und ästhetische Verfahren anbietet und engagiert sich zudem als Prüfärztin im angegliederten Studienzentrum. Ihre Facharztausbildung absolvierte Dr. Gorczyza in der Klinik für Dermatologie der Charité unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Maurer.

Danksagung

Die Autorinnen danken Dr. Stanislaus (Stas) Wüst für die Unterstützung bei der Erstellung und Publikation dieses Manuskriptes.

Korrespondenz-Adresse

Dr.med. Maja Waibel
Privatpraxis Berlin
kontakt@majawaibel.com

Conflict of Interests

Maja Waibel ist Beraterin und Trainerin für Galderma, Merz und PromaMedical. Annett Kleinschmidt und Marina Gorczyza sind Beraterinnen für PromaMedical. Die Publikation wurde durch ein Sponsoring von PromaMedical unterstützt.

Literatur

1. Levin Y, Kochba E, Hung I, Kenney R. Intradermal vaccination using the novel microneedle device MicronJet600: Past, present, and future. Hum Vaccin Immunother. 2015;11(4):991-7.
2. Hung IF, Levin Y, To KK, Chan KH, Zhang AJ, Li P, Li C, Xu T, Wong TY, Yuen KY. Dose sparing intradermal trivalent influenza (2010/2011) vaccination overcomes reduced immunogenicity of the 2009 H1N1 strain. Vaccine. 2012 Oct 5;30(45):6427-35.
3. Kochba E, Levin Y, Raz I, Cahn A. Improved insulin pharmacokinetics using a novel microneedle device for intradermal delivery in patients with type 2 diabetes. Diabetes Technol Ther. 2016 Sep;18(9):525-31.
4. Rzhevskiy A, Popov A, Pavlov C, Anissimov Y, Zvyagin A, Levin Y, Kochba E. Intradermal injection of lidocaine with a microneedle device to provide rapid local anaesthesia for peripheral intravenous cannulation:, A randomised open-label placebo-controlled clinical trial. PLoS One. 2022 Jan 31;17(1):e0261641.
5. Dayel SB, Hussein RS, Gafar HH. The role of botulinum neurotoxin BoNT-A in the management of oily skin and acne vulgaris: A comprehensive review. Medicine (Baltimore). 2024 Feb 23;103(8):e37208.
6. Suwan PT, Ahn GR, Manstein D, Ugwu N, Chung HJ. Ablative fractional lasers versus needle-based devices for poly-l-lactic acid delivery: an optical coherence tomography and histology study. Dermatol Surg. 2025 Apr 2;51(8):766-772.
7. Korzekwa S, Matusz K, Kukulski M, Wawrzaszek P, Górna N, Rosiński W, Włosiański J, Przystańska A. Quantitative analysis of the human face skin thickness - a high-frequency ultrasound study. J Clin Med. 2025 Nov 27;14(23):8401.

Ausgabe