DermAlpin 2025 / Kosmetische Medizin im Interview
Die Dermalpin in Salzburg findet zum fünften Mal statt. Trotz schwieriger Corona-Starts 2021 und 2022 entwickelte sich die Tagung erfolgreich zu einer wichtigen deutschsprachigen Plattform für interdisziplinären Austausch. Im Fokus stehen Dermatologie, Ästhetik, Immunologie und internationale Vernetzung über Fach- und Ländergrenzen hinweg – mit steigenden Teilnehmer- und Ausstellerzahlen.
Auf der diesjährigen DermAlpin in Salzburg, die vom 17. – 19. Oktober in Salzburg stattfand, wurden viele interessante Themen präsentiert. Dazu konnten wir einige Experten für Interviews gewinnen, die wir Ihnen sukzessive präsentieren möchten. Heute präsentieren wir Prof.Dr. Klaus Fritz Mitgründer der DermAlpin zum Thema: Rückblick und Ausblick des Kongresses in Salzburg.
Kosmetische Medizin: Herr Prof. Fritz, die Dermalpen in Salzburg findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Wie hat sie sich denn von den Anfängen bis heute entwickelt?
Prof. Dr. Klaus Fritz: Und wir haben ja ganz wagemutig äh in 2021 noch unter scharfen Coronabedingungen eigentlich die Tagung begonnen. Eine Woche später war Lockdown in Salzburg. Man damals die als einzige Tagung, die stattgefunden hat. Äh das war natürlich für eine neue Tagung kein äh toller Start, aber es hat sich zumindest mal die Message verbreitet, dass es diese Tagung gibt. Und sowas dann auch noch mal in 22. Jetzt sind wir zwar zum fünften Mal, aber zu dritten Mal eigentlich erst unter den Normalbedingungen und insofern hat sie sich äh sehr gut entwickelt, weil eben äh so langsam das zustande kommt, was wir beabsichtigen, nämlich eben verschiedene Fachgruppen am Ort Salzburg im deutschsprachigen Bereich auch über die Landesgrenzen hinweg hier zu versammeln, um die Dermatologie auch ins Mittelpunkt zu stellen, aber auch neue Entwicklung in anderen Fächern und wie wir dann uns gegenseitig befruchten können.
KM: Die Teilnehmerzahl steigt, auch die Zahl der Aussteller und wir haben sind sehr zufrieden mit diesen Entwicklung. Welche Schnittmengen sehen Sie denn zwischen Dermatologie und anderen Disciplinen?
Prof. Fritz: Das ist eigentlich genau der Punkt, den wir hier besonders betonen wollen. Wir sprechen ja sonst immer, der Spezialist spricht in seiner Fachgruppe zu seiner Fachgruppe, aber was wir hier machen wollen, ist, dass wir eben zu bestimmten Schnittmengen, zu denen die Dermatologie übrigens sehr viele zu den anderen Fächern bietet, auch den interdisziplinären Austausch haben wollen. beispielsweise nehmen Sie die Immunologie, da haben wir gleich ganz mehrere Fächer, nicht nur die Räumatologie, die Orthopädie, die innere Medizin, die Pädirie und die Liste ist noch viel viel länger. Wir nehmen die Ästhetik, da haben wir wieder viele Fächer, plastische Chirurgie, HNO, Gynäkologie, auch äh im Bereich Anti-Aging und so weiter. Oder nehmen wir ähm auch das äh psychologische, sogar die Augenheilkunde. Wir haben Augenheilkunde Vorträge, die betonen, welche Zusammenhänge zwischen Auge, wegen Entzündungen mit dermatologischen Erkrankung oder Systemerkrankungen da sind. Und das ist sicher etwas, was wir zwar in der Praxis immer sehen und dann staunend vor dem Gefund stehen, aber möglicherweise nicht zu verarbeiten wissen und schon gar jene nicht, die eben in dermatologie weniger zu Hause sind. Das sind eigentlich die Schnittmengen. Da gibt es noch eine ganze Menge mehr.
KM: Das hört sich ja alles fantastisch an. Was ist denn eigentlich die Take Home Message Dermalpinen?
Prof. Fritz: Take Home Message ist, dass die Besonderheit dieser Tagung darin besteht, dass wir einerseits, wie schon geschildert über die Fachgrenzen hinausgehen. Wir gehen weiterhin über die Grenzen der Länder hinaus, nämlich Deutschland, Schweiz, Österreich oder auch noch weiter andere deutschsprachig. Und das ist das Dritte, es ist international, aber deutschsprachig, äh so dass wir hier in diesem Raum auch an dieser zentralen Stelle für alle und attraktiven Stelle Salzburg für alle ganz gut erreichbar eine Tagung versuchen zu etablieren, die ähm diesen Austausch über alle diese Grenzen hinweg ermöglicht.
KM: Vielen Dank, Herr Professor Fritz und dann sehen wir uns sicherlich wieder im kommenden Jahr in Salzburg.
