Narbenbehandlung und Skinthightening / Kosmetische Medizin im Interview
Prof.Dr. Claudia Borelli stellte auf dem Alpin-Kongress in Salzburg moderne laserbasierte Therapiekonzepte für Narben- und Hautbehandlungen vor. Im Fokus stand die „Deepspot“-Technologie als Erweiterung des RBM-Jacklasers, die eine differenzierte Behandlung verschiedener Narbentypen ermöglicht. Durch gezielte Energieapplikation sollen inflammatorische Reaktionen und unerwünschte Wundheilungsprozesse minimiert werden. Zudem präsentierte sie den Einsatz eines 675-nm-Diodenlasers zur Verbesserung von Hauttextur, Spannkraft und Gesichtskontur. Die Methode wird ergänzend zu Botulinumtoxin und Hyaluronsäurefillern eingesetzt und zeichnet sich insbesondere durch geringe Downtime aus. Auch sensible Areale wie Hals und untere Gesichtspartien können effektiv behandelt werden.
Prof.Dr. Claudia Borelli im Interview: Narbenbehandlung und Skinthightening mit einem 675 nm Diodenlaser
Kosmetische Medizin: Frau Prof. Borelli, Sie haben hier auf derm Alpin mehrere Vorträge gehalten, unter anderem Namenbehandlung mit Deepspot. Erklären Sie uns doch mal bitte, was Deepspot genau ist und welche Namen damit behandelt werden können.
Prof.Dr. Claudia Borelli: Sehr gerne. Also, die Deepspot Technologie ist letztendlich ein Aufsatz auf den RBM Jacklaser, der es möglich macht, dass man ganz spezifischen Narben adressiert. Da muss man dann nicht so viel dazu wissen, wie man sonst eigentlich zu Narben wissen muss. Man muss über die Narbe einordnen können und der Laser bietet dann die adäquate Energie mit dem Deepsport Handstück dann an und dadurch kann man kalt behandeln oder Narben heiß behandeln und das ist immer ganz wichtig, ob die Narbe am Ende mit Wundheilungsaktivität und Rötung und möglicherweise Wachstum reagiert, was wir nicht wollen, oder ob wir es eben schaffen, die Narbe zu bessern, ohne dass das passiert.
KM: Ein weiteres Thema, das Sie hier präsentiert haben, war Haut und Texturbehandlung mit einem 675-nm- Diodenlaser.
Prof.Dr. Claudia Borelli: Das machen wir in ähm Tübingen in der Universitätshautklinlinik ganz regelmäßig, nachdem ich Patientin behandelt habe mit Botolinumtoxin als Basisbehandlung gegen Mimikfalten, Hyaluronsäurefiller, dann wollen wir noch die Gesichtszüge etwas heben und die Faltenbildung vermindern. Und das geht mit dem Diodenlaser ohne Downtime. Also, die Patienten können immer im täglichen Leben teilnehmen und außerdem ähm können wir auch den Hals behandeln. Das heißt, die Kontur des Gesichtes und den Hals insbesondere adressieren und das ist eine tolle Ergänzung zu den anderen Möglichkeiten der äthsthetischen Dermatologie, die wir haben.
KM: Ja, vielen Dank, Frau Prof. Borelli für das Interview.
